Spargel-Risotto mit Safran und Parmesan

Als ich dieses Rezept geschrieben habe, war zwar Winter, doch zu einem Spargel-Risotto hat es trotzdem gereicht. Es ist sicherlich nicht optimal, Spargel aus Peru zu kaufen, doch da Spargel zu meinem absoluten Lieblingsgemüse zählt, musste dieses Mal die Nachhaltigkeit hinten anstehen. Ich gelobe aber Besserung – beim nächsten Mal kaufe ich die weißen Stangen wieder vom örtlichen Spargelbauer.
Zunächst ein Bund Frühlingszwiebeln in kleine Röllchen schneiden und zusammen mit gewaschenem Risottoreis anbraten. Wenn der Reis leicht glasig ist, eine Tasse Weißwein (oder mehr) zum Ablöschen dazugießen. Ist der ein wenig eingekocht, etwas Gemüsebrühe dazu. So geht das nun immer hin und her – einkochen lassen, nachgießen – einkochen lassen, nachgießen ….

In der Zwischenzeit den Spargel schälen und in kleine Stücke schneiden. Da ich gerade Zeit habe, reibe ich auch schon den Parmesan. Dabei bin ich nicht zu sparsam, denn das Spargel-Risotto kann etwas Geschmack vertragen. Die Safran-Fäden gebe ich bereits in den Topf. Das sorgt sofort für eine schicke gelbe Färbung – und für ein unvergleichliches Aroma.

Ist der Reis fast gar, kommen die Spargelstücke mit ins Risotto. Wer den Spargel durchgegart haben möchte, gibt ihn etwas früher in den Topf. Ich mag es lieber knackig, so dass ich ihn erst ganz zum Schluss mit reingebe. Nun nur noch den Parmesan, und wer es noch schlotziger haben möchte, ein Stück Buter dazugeben. Ein Schluck Weißwein verstärkt das Weinaroma. Aber das braucht es nicht unbedingt.

 

Einkaufsliste:

  • Risottoreis
  • Spargel
  • Safran
  • Parmesan
  • Weißwein
  • Frühlingszwiebeln
  • Gemüsebrühe