Schwäbischer Kartoffelsalat

Schwäbischer Kartoffelsalat ist das Rezept, das ich heute vorstellen möchte. Als Badener sollte man sich zwar nicht mit den Schwaben abgeben, wird meine Familie jetzt sagen, aber die muss auch damit leben, dass ich Fan des VfB Stuttgart bin. Ich habe also kein Problem damit, einen schwäbischen Kartoffelsalat zuzubereiten.

In einen schwäbischen Kartoffelsalat kommen keine Mayonnaise und kein Speck, er besteht aus Kartoffeln, Zwiebeln, Essig, Öl, Senf und Gemüsebrühe. Ich habe ihn noch mit Currypulver und Schnittlauch verfeinert. Das mit dem Curry mag zwar etwas seltsam anmuten, doch es kommt nicht viel davon hinein, es soll nur den sonst üblichen Maggigeschmack imitieren.

In der Überschrift steht, dass dies ein schneller Kartoffelsalat ist. Das bedeutet, dass ich ihn nicht aus Pellkartoffeln, sondern aus bereits geschnittenen Kartoffeln herstelle. Die sind wesentlich schneller gar, was mir nach einem langen Arbeitstag sehr entgegen kommt. Spitzenköche mögen die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, mir ist das jedoch egal.

Ich schäle die Kartoffeln (etwa ein Kilogramm in diesem Fall) daher und schneide sie sofort in dünne Scheiben. Die kommen in kochendes Salzwasser und sind nach wenigen Minuten dann einsatzbereit. Inzwischen das Dressing zubereiten: Drei Esslöffel Essig mit zwei Teelöffeln scharfem Senf und einem halben Teelöffel Curry verrühren. Anschließend fünf Esslöffel Sonnenblumenöl einrühren, das war es mit dem Dressing.

Ins Dressing kommen vier kleingeschnittene Frühlingszwiebeln und ein Bund Schnittlauch. Die Kartoffelscheiben dürften nun gar sein und werden in ein Sieb gegeben, wo sie einige Minuten auskühlen dürfen. Nun noch einen halben Liter Gemüsebrühe (stark überwürzt) aufkochen, die Kartoffeln ins Dressing geben und die Brühe angießen. Gut vermischen und mindestens eine halbe Stunde durchziehen lassen. Vor dem Servieren noch einmal abschmecken – guten Appetit.

 

Einkaufsliste:

  • Kartoffeln
  • Essig
  • Öl
  • Gemüsebrühe
  • Senf
  • Currypulver
  • Schnittlauch
  • Frühlingszwiebeln