Rinderfilet mit Guacamole

Ein saftiges Stück Fleisch und eine würzige Sauce – mehr braucht Mann nicht, um glücklich zu sein. Zumindest was die kulinarischen Genüsse angeht. Ein Rinderfilet mit Guacamole steht heute auf meinem Speiseplan. Das gönne ich mir auch nicht alle Tage. Aber man muss eben die Chance nutzen, wenn die Lebensgefährtin unterwegs ist. Nicht dass ich ihr so ein schönes Stück Fleisch nicht gönnen würde, aber sie mag es einfach nicht.

Die Vorbereitungsarbeiten für das Rinderfilet gehen praktisch gegen null. Eine halbe Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen, damit es Zimmertemperatur annehmen kann, das war es schon. Vor dem Anbraten noch kurz abspülen und mit Küchenkrepp abtupfen – einfacher geht es nicht.

Die Zubereitung der Guacamole ist da schon etwas aufwendiger. Wer nicht weiß, was das ist: Es handelt sich dabei um einen Avovado-Dip aus der mexikanischen Küche. Ich liebe Avocados und die Küche Mexikos. Guacamole ist daher die ideale Beilage für mein Rinderfilet. Auf den Dip ist meine Lebensgefährtin übrigens etwas neidisch. Pech gehabt.

Nun zur Zubereitung: Zwei Avocados schälen, den Kern entfernt und das Fruchtfleisch in eine Schüssel geben. Sofort Zitronensaft dazu, damit die Avocado nicht braun wird. Mit einem Kartoffelstampfer die weichen Früchte zu einem Brei verarbeiten. Ich mag es gerne, wenn noch einige größere Avocado-Stücke dazwischen sind, wenn es also nicht allzu breiig wird.

Salz und Pfeffer zur Guacamole geben und gut durchrühren. Nun eine rote Zwiebel enthäuten und in feine Würfelchen schneiden. Noch etwas Chili für die Power dazu und fertig ist der scharfe Dip. Stop – etwas kleingemörserte Koriandersamen fehlen noch für den perfekten Geschmack. Im Original kommt gehacktes Korianderkraut dazu. Ich mag das allerdings nicht so sehr.

Nun geht es ans Fleisch: Grillpfanne aufstellen und Backofen auf rund 80 bis 100 Grad aufheizen. Die Pfanne schön heiß werden lassen und nur wenig Öl hinein. Wer mag, kann das Rinderfilet bereits vorher pfeffern und salzen. Es gibt aber auch Köche, die das erst am Ende machen, damit das Salz dem Fleisch kein Wasser entzieht. Ich mache es vorher, da ich das Gefühl habe, dass die Gewürze dann besser einziehen.

Das Fleisch von jeder Seite zwei bis drei Minuten auf höchster Stufe braten, damit sich Röstaromen bilden – dann in Alufolie einwickeln und ab damit in den Ofen. Bei rund 100 Grad bleibt es dort rund 20 Minuten, dann ist es innen schön saftig und rosa. Wenn es schneller gehen soll, einfach den Backofen auf 160 Grad aufheizen – allerdings gart es dann nicht mehr so schön gleichmäßig.

 

Einkaufsliste:

Rinderfilet

Reife Acocados

Zitrone

Rote Zwiebel

Pfeffer

Salz

Koriandersaat

Chilischote