Die 10-Minuten Pfannen-Pizza: Griechischer Tortilla-Hack für den ultimativen Knusperboden

griechische Pfannen-Pizza

Hand aufs Herz: Pizza geht immer. Aber unter der Woche erst einen Teig kneten und gehen lassen? Vergiss es. Und die Tiefkühlvariante ist auf Dauer auch keine Lösung.

Hier kommt die Griechische Wrap-Pizza zur Rettung!

Statt aufwendigem Hefeteig verwenden wir einfach einen fertigen Tortilla-Fladen als Basis. Und jetzt kommt der Trick: Wir backen sie nicht im Ofen, sondern in der Pfanne. Das Ergebnis ist ein hauchdünner, extrem knuspriger Boden, der in wenigen Minuten fertig ist. Belegt mit würzigem Feta, saftigen Tomaten und Oliven holen wir uns den Urlaub direkt auf den Teller.

Schneller und knuspriger geht es nicht!

Die Zutaten (für 2 Wrap-Pizzen)

Die Mengen sind perfekt für ein schnelles Abendessen zu zweit.

  • 2 große Tortilla-Wraps (Weizen oder Vollkorn)
  • 100 g Schmand oder Crème fraîche (als helle Saucenbasis)
  • 150 g Feta (Schafskäse)
  • Eine Handvoll Kirschtomaten
  • Eine Handvoll schwarze Oliven (am besten Kalamata, entsteint)
  • 1 kleine rote Zwiebel (optional, für die Würze)
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, getrockneter Oregano
  • Optional nach dem Backen: Frischer Rucola

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Vorbereitungszeit: 5 Min. | Backzeit pro Pizza: ca. 5 Min. | Gesamt: ca. 15 Min.

  1. Blitz-Vorbereitung:
    • Die Kirschtomaten halbieren oder vierteln.
    • Die Oliven in Ringe schneiden.
    • Die rote Zwiebel in hauchfeine Ringe schneiden.
    • Den Schmand in einer kleinen Schüssel mit etwas Salz, Pfeffer und einer guten Prise Oregano verrühren.
  2. Belegen wie ein Weltmeister:
    • Nimm den ersten Tortilla-Fladen und bestreiche ihn bis fast zum Rand mit der Hälfte der Schmand-Creme.
    • Verteile Tomaten, Oliven und Zwiebeln darauf.
    • Brösele die Hälfte des Fetas großzügig darüber. Noch eine Prise Oregano on top – fertig zum „Backen“.
  3. Ab in die Pfanne (Der Knusper-Trick):
    • Erhitze eine große beschichtete Pfanne auf mittlerer Stufe. Du brauchst kein Öl!
    • Lege die belegte Tortilla vorsichtig in die heiße Pfanne.
    • WICHTIG: Lege sofort einen passenden Deckel auf die Pfanne. Der Deckel sorgt dafür, dass der Käse oben schmilzt und das Gemüse warm wird, während der Boden unten knusprig wird.
    • Backe die Pizza für ca. 4–6 Minuten. Schau zwischendurch mal unter den Boden, damit er nicht zu dunkel wird. Er ist perfekt, wenn er goldbraun und stabil ist.
  4. Finish: Pizza aus der Pfanne gleiten lassen, kurz schneiden und sofort genießen. Während du die erste isst, kannst du schon die zweite in die Pfanne legen.

Profi-Tipp für „Flott-Kocher“:

Wenn du es gerne etwas frischer magst, gib nach dem Backen eine Handvoll frischen Rucola und einen kleinen Spritzer Olivenöl oder Balsamico-Creme über die heiße Pizza. Das sieht nicht nur toll aus, sondern schmeckt auch fantastisch!

Fazit

Diese griechische Wrap-Pizza aus der Pfanne ist der Beweis, dass man für ein tolles Abendessen nicht stundenlang in der Küche stehen muss. Sie ist flexibel (belege sie, wie du willst!), macht wenig Abwasch und der Knusperfaktor ist einfach unschlagbar.

Guten Appetit!

Express-Shakshuka: Der orientalische Pfannen-Hit in 15 Minuten

Shakshuka

Wenn es draußen ungemütlich ist oder der Hunger groß, aber die Zeit knapp, ist dieses Rezept mein absoluter Favorit. Shakshuka stammt ursprünglich aus der nordafrikanischen und jüdischen Küche und ist im Grunde nichts anderes als in Tomatensauce wild poached (gar gezogene) Eier.

Das Beste daran? Du brauchst nur eine Pfanne, ein paar Vorratszutaten und kaum Vorbereitungszeit.

Die Zutaten (für 2 Personen)

  • 1 Dose stückige Tomaten (400 g)
  • 3–4 frische Eier
  • 100 g Feta (Schafskäse)
  • 1 kleine Zwiebel & 1 Knoblauchzehe
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, 1 TL Paprikapulver (edelsüß) und eine Prise Kreuzkümmel (Cumin)
  • Beilage: Krustiges Brot, Baguette oder Pita-Brot
  • Optional: Etwas Chili für die Schärfe und frische Petersilie oder Koriander zum Garnieren.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Die Basis schaffen: Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Etwas Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und beides darin glasig dünsten. Falls du es scharf magst, gib jetzt die Chili dazu.
  2. Die Sauce einkochen: Die stückigen Tomaten aus der Dose direkt in die Pfanne geben. Mit Salz, Pfeffer, Paprika und Kreuzkümmel würzen. Alles für etwa 5 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Sauce leicht dickflüssig wird.
  3. Die Eier hinzufügen: Mit einem Löffel kleine Mulden in die Tomatensauce drücken. Die Eier vorsichtig aufschlagen und direkt in die Mulden gleiten lassen.
  4. Das Finale (mit Deckel geht’s schneller): Den Feta grob über die gesamte Pfanne bröseln. Den Deckel auf die Pfanne setzen – so garen die Eier durch den Dampf gleichmäßiger und schneller. Nach ca. 4–6 Minuten ist das Eiweiß fest, aber der Dotter im Idealfall noch leicht flüssig.
  5. Servieren: Die Pfanne direkt auf den Tisch stellen. Das Brot kurz antoasten und zum Dippen der Sauce und der Eier nutzen.

Profi-Tipp für „Flott-Kocher“:

Wenn du es noch eiliger hast, kannst du die Zwiebeln weglassen und stattdessen eine bereits gewürzte Tomatensauce (z.B. mit Basilikum oder Chili) aus dem Glas verwenden. Dann schrumpft die Zubereitungszeit auf unter 10 Minuten!

Fazit: Wenig Aufwand, maximaler Geschmack

Die Express-Shakshuka ist der beste Beweis dafür, dass gesundes und leckeres Essen nicht stundenlanges Stehen in der Küche erfordert. Sie ist das ideale „Resteessen“, unglaublich wandlungsfähig und punktet durch den One-Pan-Vorteil: Du hast am Ende kaum Abwasch. Ob als schnelles Home-Office-Lunch oder gemütliches Feierabendgericht – dieses Pfannenwunder macht satt, glücklich und passt in jeden noch so stressigen Zeitplan.

Viel Spaß beim Nachkochen und Genießen!

Marokkanischer Kichererbsensalat mit Feta und Minze

Marokkanischer Kichererbsensalat mit Feta und Minze

Vor einigen Wochen habe ich auf dem Markt ein für mich neues Gewürz entdeckt – Ras el-Hanout nennt es sich und ist eigentlich eine Gewürzmischung aus Marokka. Übliche Zutaten sind zum Beispiel Nelke, Zimt, Anis, Lavendel, Rose, Muskat und noch vieles mehr. In der marokkanischen Küche wird es zum Beispiel für die Zubereitung von Couscous verwendet – ich habe damit meinen Kichererbsensalat mit Minze und Feta gewürzt. Schon Hunger? Hier geht’s weiter