
Saftiges Hähnchen, knackige Paprika und eine cremige Sauce: Diese Hähnchen-Paprika-Pfanne steht in etwa 20 Minuten auf dem Tisch und eignet sich damit perfekt für ein schnelles Mittag- oder Abendessen.
Dazu passen Reis, Nudeln, Couscous oder einfach frisches Brot.
Zutaten für 4 Portionen
- 600 g Hähnchenbrustfilet
- 2 Paprikaschoten, am besten rot und gelb
- 1 Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 1 EL Öl
- 1 EL Tomatenmark
- 150 ml Gemüse- oder Hühnerbrühe
- 150 ml Sahne oder Kochsahne
- 1 TL Paprikapulver, edelsüß
- ½ TL Paprikapulver, rosenscharf, optional
- Salz
- Pfeffer
- etwas Petersilie oder Schnittlauch, optional
Zubereitung
- Zutaten vorbereiten
Hähnchenbrust trocken tupfen und in mundgerechte Streifen schneiden.
Paprika waschen, entkernen und in schmale Streifen schneiden. Zwiebel schälen und fein würfeln. Knoblauch fein hacken.
- Hähnchen anbraten
Öl in einer großen Pfanne stark erhitzen.
Die Hähnchenstreifen hineingeben und etwa 3 bis 4 Minuten kräftig anbraten. Dabei möglichst nicht ständig rühren, damit das Fleisch etwas Farbe bekommt.
Mit Salz und Pfeffer würzen und anschließend kurz aus der Pfanne nehmen.
- Paprika und Zwiebeln braten
Zwiebel und Paprika in die Pfanne geben und bei mittlerer bis hoher Hitze etwa 4 Minuten braten.
Der Paprika sollte noch etwas Biss behalten.
Knoblauch zugeben und etwa 30 Sekunden mitbraten.
- Sauce zubereiten
Tomatenmark einrühren und kurz anrösten.
Mit Brühe ablöschen. Sahne sowie edelsüßes und nach Wunsch rosenscharfes Paprikapulver einrühren.
Die Sauce 2 bis 3 Minuten leicht köcheln lassen.
- Hähnchen fertig garen
Das Hähnchen zurück in die Pfanne geben und alles weitere 2 bis 3 Minuten ziehen lassen, bis das Fleisch vollständig durchgegart ist.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Nach Wunsch mit Petersilie oder Schnittlauch bestreuen.
Was passt zur Hähnchen-Paprika-Pfanne?
Als Beilage eignen sich besonders:
- Reis
- Bandnudeln
- Spätzle
- Couscous
- Kartoffelpüree
- Baguette
Wer möglichst schnell fertig sein möchte, nimmt Couscous oder vorgegarten Reis.
So bleibt das Hähnchen saftig
Hähnchenbrust wird schnell trocken, wenn sie zu lange gegart wird.
Deshalb das Fleisch zunächst nur kurz kräftig anbraten, anschließend aus der Pfanne nehmen und erst zum Schluss wieder in die Sauce geben. Dort muss es nur noch wenige Minuten fertig garen.
Auch eine zu volle Pfanne ist ungünstig. Bei einer kleinen Pfanne das Fleisch besser in zwei Portionen anbraten.
Welche Paprika eignet sich am besten?
Rote und gelbe Paprika schmecken etwas süßer und passen besonders gut zur cremigen Sauce.
Grüne Paprika bringt eine leicht herbe Note mit. Sie kann ebenfalls verwendet werden, verändert den Geschmack aber etwas.
Eine Mischung aus verschiedenen Farben sorgt außerdem dafür, dass die Pfanne appetitlicher aussieht.
Varianten
Etwas leichter:
Die Sahne durch Kochsahne oder eine leichte Kochcreme ersetzen.
Mit Frischkäse:
Statt Sahne etwa 100 g Frischkäse und etwas mehr Brühe verwenden.
Etwas schärfer:
Chiliflocken, Cayennepfeffer oder mehr rosenscharfes Paprikapulver zugeben.
Mit mehr Gemüse:
Zucchini, Champignons oder Lauch passen ebenfalls gut dazu.
Mediterran:
Zusätzlich etwas Oregano und einige halbierte Kirschtomaten verwenden.
Kann ich die Hähnchen-Paprika-Pfanne vorbereiten?
Das Gemüse kann bereits einige Stunden vorher geschnitten werden.
Auch das fertige Gericht lässt sich gut aufbewahren. Im Kühlschrank hält es sich gut verschlossen etwa 1 bis 2 Tage.
Beim Aufwärmen nur langsam erhitzen und nicht länger als nötig köcheln lassen. So bleibt das Hähnchen saftiger.
Hähnchen-Paprika-Pfanne auf einen Blick
Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten
Portionen: 4
Schwierigkeit: einfach
Geeignet für: Feierabendküche, Familienessen, schnelles Mittagessen
Kurz gesagt
Die Hähnchen-Paprika-Pfanne ist ein unkompliziertes Gericht für Tage, an denen es schnell gehen soll. Wichtig sind vor allem zwei Dinge: Das Hähnchen nur kurz anbraten und den Paprika nicht zu lange garen. Dann bleibt das Fleisch saftig und das Gemüse behält noch etwas Biss.