von Dominik Hochwarth | Jan. 4, 2026 | Fleischgerichte, Ofengerichte

Dieses Ofengericht ist die perfekte Wahl für alle, die es unkompliziert und dennoch raffiniert mögen. Der Radicchio verliert durch das Backen seine starke Bitterkeit und harmoniert wunderbar mit den würzigen Hackbällchen, die durch Minze und Zitrone eine überraschend frische Note erhalten. Überbacken mit Pecorino oder Bergkäse entsteht ein echtes Soulfood-Gericht.
Zutaten (für 4 Personen)
- Für die Hackbällchen:
- 50 g Brot vom Vortag
- 600 g Hackfleisch (gemischt oder Schweinehack)
- 1 Ei
- 6 getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
- 2 Knoblauchzehen
- 0,5 Bund glattblättrige Petersilie
- 4 Zweige Minze
- Abrieb von 0,5 unbehandelten Zitrone
- 1 kräftige Prise Chilipulver & Salz
- Für das Gemüse & Finish:
- 600 g Radicchio
- 50 g mittelalter Pecorino oder Bergkäse
- 3–4 EL Olivenöl (für das Gemüse)
- 2–3 EL Olivenöl (zum Anbraten)
- Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Schritt-für-Schritt-Zubereitung
- Brot einweichen: Das Brot in einer Schüssel mit lauwarmem Wasser übergießen und ca. 10 Minuten einweichen lassen.
- Aromen vorbereiten: In der Zwischenzeit die getrockneten Tomaten trocken tupfen und fein würfeln. Knoblauch, Petersilie und Minze fein hacken. Die gelbe Schale der Zitronenhälfte fein abreiben.
- Hackteig kneten: Das Brot gut ausdrücken, fein zerpflücken und mit Hackfleisch, Tomaten, Kräutern, Zitronenschale, Ei, Chili und reichlich Salz verkneten. Aus der Masse baumnussgroße Bällchen formen.
- Ofen & Radicchio: Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Den Radicchio waschen, je nach Größe vierteln oder achteln und in eine Gratinform oder auf ein Blech legen. Mit Salz, Pfeffer und der ersten Portion Olivenöl (3-4 EL) würzen.
- Erstes Backen: Den Radicchio auf der zweituntersten Rille ca. 15 Minuten backen, dabei einmal wenden.
- Bällchen anbraten: Währenddessen die Hackbällchen in einer Pfanne mit der zweiten Portion Olivenöl (2-3 EL) ca. 2 Minuten rundherum anbraten.
- Das Finale: Den Käse fein reiben. Die Hackbällchen zum Radicchio in die Form geben, alles mit dem Käse bestreuen und mit dem restlichen Öl aus der Bratpfanne beträufeln.
- Überbacken: Alles für weitere 10 Minuten in den Ofen schieben, bis der Käse geschmolzen und leicht gebräunt ist.
Fazit: Ein Blech voller Geschmack
Dieses Rezept zeigt, wie einfach eine ausgewogene und proteinreiche Mahlzeit sein kann. Die Kombination aus mediterranen Kräutern und dem herzhaften Käse-Finish macht das Gericht zu einem Highlight, das optisch und geschmacklich überzeugt. Perfekt für ein entspanntes Abendessen, das wenig Abwasch macht!
von Dominik Hochwarth | Jan. 2, 2026 | Vegetarische Gerichte

Hand aufs Herz: Pizza geht immer. Aber unter der Woche erst einen Teig kneten und gehen lassen? Vergiss es. Und die Tiefkühlvariante ist auf Dauer auch keine Lösung.
Hier kommt die Griechische Wrap-Pizza zur Rettung!
Statt aufwendigem Hefeteig verwenden wir einfach einen fertigen Tortilla-Fladen als Basis. Und jetzt kommt der Trick: Wir backen sie nicht im Ofen, sondern in der Pfanne. Das Ergebnis ist ein hauchdünner, extrem knuspriger Boden, der in wenigen Minuten fertig ist. Belegt mit würzigem Feta, saftigen Tomaten und Oliven holen wir uns den Urlaub direkt auf den Teller.
Schneller und knuspriger geht es nicht!
Die Zutaten (für 2 Wrap-Pizzen)
Die Mengen sind perfekt für ein schnelles Abendessen zu zweit.
- 2 große Tortilla-Wraps (Weizen oder Vollkorn)
- 100 g Schmand oder Crème fraîche (als helle Saucenbasis)
- 150 g Feta (Schafskäse)
- Eine Handvoll Kirschtomaten
- Eine Handvoll schwarze Oliven (am besten Kalamata, entsteint)
- 1 kleine rote Zwiebel (optional, für die Würze)
- Gewürze: Salz, Pfeffer, getrockneter Oregano
- Optional nach dem Backen: Frischer Rucola
Schritt-für-Schritt-Anleitung
Vorbereitungszeit: 5 Min. | Backzeit pro Pizza: ca. 5 Min. | Gesamt: ca. 15 Min.
- Blitz-Vorbereitung:
- Die Kirschtomaten halbieren oder vierteln.
- Die Oliven in Ringe schneiden.
- Die rote Zwiebel in hauchfeine Ringe schneiden.
- Den Schmand in einer kleinen Schüssel mit etwas Salz, Pfeffer und einer guten Prise Oregano verrühren.
- Belegen wie ein Weltmeister:
- Nimm den ersten Tortilla-Fladen und bestreiche ihn bis fast zum Rand mit der Hälfte der Schmand-Creme.
- Verteile Tomaten, Oliven und Zwiebeln darauf.
- Brösele die Hälfte des Fetas großzügig darüber. Noch eine Prise Oregano on top – fertig zum „Backen“.
- Ab in die Pfanne (Der Knusper-Trick):
- Erhitze eine große beschichtete Pfanne auf mittlerer Stufe. Du brauchst kein Öl!
- Lege die belegte Tortilla vorsichtig in die heiße Pfanne.
- WICHTIG: Lege sofort einen passenden Deckel auf die Pfanne. Der Deckel sorgt dafür, dass der Käse oben schmilzt und das Gemüse warm wird, während der Boden unten knusprig wird.
- Backe die Pizza für ca. 4–6 Minuten. Schau zwischendurch mal unter den Boden, damit er nicht zu dunkel wird. Er ist perfekt, wenn er goldbraun und stabil ist.
- Finish: Pizza aus der Pfanne gleiten lassen, kurz schneiden und sofort genießen. Während du die erste isst, kannst du schon die zweite in die Pfanne legen.
Profi-Tipp für „Flott-Kocher“:
Wenn du es gerne etwas frischer magst, gib nach dem Backen eine Handvoll frischen Rucola und einen kleinen Spritzer Olivenöl oder Balsamico-Creme über die heiße Pizza. Das sieht nicht nur toll aus, sondern schmeckt auch fantastisch!
Fazit
Diese griechische Wrap-Pizza aus der Pfanne ist der Beweis, dass man für ein tolles Abendessen nicht stundenlang in der Küche stehen muss. Sie ist flexibel (belege sie, wie du willst!), macht wenig Abwasch und der Knusperfaktor ist einfach unschlagbar.
Guten Appetit!
von Dominik Hochwarth | Jan. 2, 2026 | Fleischgerichte, Ofengerichte

Sind wir ehrlich: Wir alle lieben Flammkuchen. Dieser hauchdünne, knusprige Boden, der cremige Belag, der würzige Speck… ein Traum. Aber mal eben schnell einen Teig kneten und ausrollen, wenn man hungrig von der Arbeit kommt? Eher nicht.
Hier kommt die Rettung: Flammkuchen-Toasts.
Wir ersetzen den aufwendigen Teig einfach durch Vollkorntoast. Das Ergebnis ist verblüffend nah am Original, unglaublich knusprig und schneller im Ofen, als du den Lieferservice anrufen kannst. Es ist der perfekte schnelle Snack, ein geniales Resteessen und das wohl unkomplizierteste Abendbrot der Welt.
Die Zutaten (für 4 Toasts / 2 Personen)
Wir verwenden Vollkorntoast, weil er stabiler ist und im Ofen einen besseren „Biss“ bekommt als weißer Toast.
- 4 Scheiben Vollkorntoast
- 100 g Schmand (Alternativ: Crème fraîche oder saure Sahne)
- 75 g Speckwürfel (geräuchert)
- Ca. 1/4 Stange Lauch (nur der weiße und hellgrüne Teil)
- Salz, schwarzer Pfeffer und eine kleine Prise Muskatnuss
Schritt-für-Schritt-Anleitung
Vorbereitungszeit: 5 Min. | Backzeit: 8–10 Min. | Gesamt: ca. 15 Min.
- Ofen vorheizen: Heize den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (oder 180 °C Umluft) vor. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Schnibbeln & Mischen:
- Den Lauch gründlich waschen (da versteckt sich oft Sand!) und in sehr feine Ringe schneiden.
- In einer kleinen Schüssel den Schmand mit einer guten Prise Pfeffer und etwas Muskat verrühren. Mit Salz sei vorsichtig, da der Speck schon sehr würzig ist – eine kleine Prise reicht meist.
- Belegen im Akkord:
- Leg die Toastscheiben auf das Backblech.
- Bestreiche jede Scheibe großzügig bis zum Rand mit der Schmand-Creme.
- Verteile die Speckwürfel und die Lauchringe gleichmäßig darauf.
- Ab in die Hitze: Schieb das Blech auf mittlerer Schiene in den heißen Ofen. Backe die Toasts für ca. 8 bis 10 Minuten. Tipp: Behalte sie im Auge! Sie sind perfekt, wenn der Rand des Toasts goldbraun und knusprig ist und der Speck anfängt zu brutzeln.
Profi-Tipp für „Flott-Kocher“:
Hast du eine Heißluftfritteuse (Airfryer)? Dann nutze sie! Darin werden die Toasts noch schneller und unfassbar knusprig. Bei 180 °C brauchen sie dort meist nur 5–7 Minuten und du sparst dir das Vorheizen des großen Backofens.
Fazit
Diese Flammkuchen-Toasts sind der ultimative Beweis, dass man für großen Geschmack keinen großen Aufwand braucht. Sie sind herzhaft, rustikal und stillen den „Pizza-Jieper“ in Rekordzeit. Probier es aus – du wirst überrascht sein, wie gut Toast schmecken kann!
Guten Appetit!
von Dominik Hochwarth | Jan. 1, 2026 | Salate

Du suchst nach der perfekten Vorspeise, die nach Urlaub schmeckt, aber ruckzuck zubereitet ist? Unsere Bruschetta mit Parmesan-Shavings und Balsamico-Glace sieht nicht nur aus wie vom Edel-Italiener, sie schmeckt auch so! Ob als Snack für den Mädelsabend oder als eleganter Start für dein Dinner – mit diesem Rezept liegst du immer richtig.
Das brauchst du (für ca. 8-10 Scheiben)
- Brot: 1 Baguette oder Ciabatta
- Belag: 4-5 reife Strauchtomaten, 2 Knoblauchzehen, 4 EL hochwertiges Olivenöl, Salz & Pfeffer aus der Mühle
- Finish: Eine Handvoll Rucola, ca. 50g Parmesan am Stück (oder Grana Padano), Balsamico-Creme (Crema di Balsamico)
- Optional: Ein paar Blätter frisches Basilikum
So wird’s gemacht: Schritt-für-Schritt
- Tomaten-Mix vorbereiten: Wasche die Tomaten und schneide sie in feine Würfel (Tipp: Entferne das wässrige Innere, damit das Brot nicht durchweicht). Vermische die Würfel in einer Schüssel mit 2 EL Olivenöl, einer gepressten Knoblauchzehe, Salz und Pfeffer. Lass das Ganze kurz ziehen.
- Brot rösten: Schneide das Brot in ca. 2 cm dicke Scheiben. Du kannst sie entweder im Ofen bei 200°C (Ober-/Unterhitze) für ca. 5–8 Minuten goldbraun rösten oder einfach in einer Pfanne mit etwas Olivenöl anbraten. Profi-Trick: Halbiere die zweite Knoblauchzehe und reibe die Schnittfläche über das noch warme, geröstete Brot. Das gibt ein unvergleichliches Aroma!
- Anrichten: Verteile ein Bett aus gewaschenem Rucola auf einer großen Platte. Lege die warmen Brotscheiben darauf. Verteile nun großzügig die Tomatenmischung auf dem Brot.
- Das Finale: Hoble mit einem Sparschäler feine, große Parmesan-Späne direkt über die Bruschetta. Zum Schluss ziehst du mit der Balsamico-Creme gleichmäßige Linien (wie auf dem Foto) über die gesamte Platte.
Flott-Tipp für den Extra-Kick
Wenn du es noch würziger magst, mische fein gehackte rote Zwiebeln unter die Tomaten. Und für die Optik: Die Balsamico-Creme immer erst unmittelbar vor dem Servieren darüber geben, damit alles frisch und knackig bleibt!
Mein Fazit: Restaurant-Feeling für Zuhause
Bruschetta ist der beste Beweis dafür, dass man für echtes Gourmet-Feeling nicht stundenlang in der Küche stehen muss. Das Geheimnis liegt in der Qualität der Zutaten: Ein richtig gutes Olivenöl und sonnengereifte Tomaten machen hier den Unterschied. Die Kombination aus dem herben Rucola, dem würzigen Parmesan und der süßlichen Balsamico-Reduktion sorgt für eine Geschmacksexplosion, die deine Gäste lieben werden.
Einfach, ehrlich und unheimlich lecker – genau so, wie wir es bei flott-kochen.de lieben. Viel Spaß beim Knuspern!
von Dominik Hochwarth | Jan. 1, 2026 | Vegetarische Gerichte

Es gibt Tage, da ist selbst „schnell“ noch zu langsam. Genau für diese Momente ist dieses Rezept gedacht. Wir reden hier nicht von 15 oder 20 Minuten – wir reden von echten 5 Minuten.
Diese Erdnuss-Nudeln sind cremig, salzig, säuerlich und haben genau den richtigen Kick. Das Geheimnis ist die Sauce, die sich quasi von selbst mixt, während die Nudeln gar ziehen.
Die Zutaten (für 2 Personen)
- 2 Portionen Ramen-Nudeln (die getrockneten „Instant“-Blöcke ohne die Gewürztüte)
- 3 EL Erdnussmus (cremig oder „crunchy“, je nach Vorliebe)
- 2 EL Sojasauce
- 1 Limette (Saft davon)
- 1 TL Ahornsirup oder Honig (für die Balance)
- Etwas heißes Nudelwasser
- Optional für das Finish: Chiliflocken, Sriracha oder ein paar Frühlingszwiebelringe.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
Vorbereitungszeit: 2 Min. | Kochzeit: 3 Min. | Gesamt: 5 Min.
- Nudeln baden schicken: Bring Wasser im Wasserkocher zum Kochen. Leg die Ramen-Nudeln in eine Schüssel und übergieß sie mit dem kochenden Wasser. Deck die Schüssel kurz ab (z. B. mit einem Teller) und lass sie ca. 3 Minuten ziehen (oder nach Packungsanweisung).
- Die Blitz-Sauce anrühren: Während die Nudeln ziehen, mischst du in einer kleinen Schüssel das Erdnussmus, die Sojasauce, den Limettensaft und den Ahornsirup. Es wird erst einmal eine zähe Paste sein – keine Sorge, das ändern wir gleich.
- Die Emulsion: Kurz bevor du die Nudeln abgießt, nimmst du ca. 4–5 EL vom heißen Nudelwasser ab und rührst es unter deine Erdnusspaste. Plötzlich wird daraus eine wunderbar seidige, cremige Sauce.
- Das Finale: Nudeln abgießen, zurück in die Schüssel oder direkt in die Pfanne geben und mit der Sauce übergießen. Alles gut durchmischen, damit jede Nudel von der Erdnuss-Güte umschlossen ist.
- Topping & Servieren: Mit Chiliflocken oder frischen Frühlingszwiebeln bestreuen. Fertig!
Profi-Tipp für „Flott-Kocher“:
Wenn du noch eine Minute extra hast, gib einen Teelöffel geröstetes Sesamöl dazu. Das hebt den Geschmack sofort auf Restaurant-Niveau!
Fazit
Schneller geht es wirklich nicht. Diese Erdnuss-Nudeln sind der ultimative Beweis, dass Fast Food auch gesund, selbstgemacht und verdammt lecker sein kann. Ein absolutes Must-have-Rezept für stressige Deadlines oder den ganz späten Hunger.
Viel Spaß beim Schlürfen!
von Dominik Hochwarth | Jan. 1, 2026 | Vegetarische Gerichte

Kennt ihr das? Im Kühlschrank steht noch eine Schüssel mit Reis vom Vorabend. Zu schade für die Tonne, aber pur aufgewärmt auch irgendwie langweilig.
Hier ist die Lösung, die nicht nur unglaublich lecker ist, sondern auch schneller auf dem Tisch steht, als du „Lieferdienst“ sagen kannst. Dieser gebratene Reis nach chinesischer Art ist die perfekte Verwertung von Resten, kostet fast nichts und braucht nur eine Handvoll Zutaten, die du wahrscheinlich eh zu Hause hast.
Das Geheimnis? Gekühlter Reis vom Vortag! Nur der ist trocken genug, um in der Pfanne schön knusprig zu werden, ohne zu matschen.
An die Pfannen, fertig, los!
Die Zutaten (für 2 hungrige Personen)
Die Basis (aus dem Vorrat):
- ca. 400 g gekochter Reis (Wichtig: Er muss kalt sein, am besten vom Vortag aus dem Kühlschrank!)
- 3 Eier (Größe M)
- 150 g TK-Erbsen (müssen nicht aufgetaut werden)
- 3–4 EL helle Sojasauce
- 2 EL neutrales Pflanzenöl zum Braten (z.B. Raps- oder Sonnenblumenöl)
- Salz und Pfeffer
Optional (für den Frische-Kick):
- 2 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
- 1 TL Sesamöl (geröstet) für das finale Aroma
Schritt-für-Schritt-Anleitung
Vorbereitungszeit: 3 Min. | Kochzeit: 9 Min. | Gesamt: 12 Min.
- Vorbereitung ist alles (Mise en Place)
Da das Braten gleich sehr schnell geht, stell dir alles bereit.
- Die Eier in einer kleinen Schüssel verquirlen und mit einer Prise Salz und Pfeffer würzen.
- Den kalten Reis mit den Händen oder einer Gabel etwas auflockern, damit keine großen Klumpen mehr vorhanden sind.
- Das Rührei-Vorspiel
Erhitze 1 EL Öl in einer großen Pfanne oder einem Wok auf mittlerer Stufe. Gib die verquirlten Eier hinein und lass sie kurz stocken. Schiebe sie dann mit dem Pfannenwender hin und her, bis du weiches, lockeres Rührei hast. Profi-Tipp: Nimm das fertige Rührei sofort aus der Pfanne und stell es kurz beiseite. So bleibt es saftig und wird später nicht gummiartig.
- Volle Hitze für den Reis
Gib den zweiten Esslöffel Öl in die nun leere Pfanne und dreh die Hitze voll auf. Gib den kalten Reis hinein. Brate ihn für ca. 3–4 Minuten scharf an. Lass ihn dabei ruhig mal kurz liegen, damit er knusprige Stellen bekommt, bevor du ihn wieder wendesr.
- Erbsen & Geschmack
Gib die gefrorenen Erbsen direkt zum Reis (sie tauen in Sekunden auf und garen mit). Jetzt kommt der Geschmack: Gieße die Sojasauce am besten am heißen Pfannenrand entlang – das karamellisiert sie leicht und gibt ein tolles Raucharoma. Alles gut durchschwenken.
- Das Finale
Gib das vorbereitete Rührei zurück in die Pfanne und hebe es unter. Wenn du Frühlingszwiebeln verwendest, kommen die jetzt dazu. Einmal kurz durchschwenken, Pfanne vom Herd nehmen und (falls vorhanden) das Sesamöl darüberträufeln. Abschmecken – fertig!
Fazit
Dieser gebratene Reis ist der Beweis, dass man aus einfachen Resten ein echtes Soulfood zaubern kann. Es ist flexibel (hab ihr noch Mais oder Schinkenwürfel? Rein damit!), günstig und in Rekordzeit fertig. Das perfekte Abendessen, wenn man eigentlich keine Lust mehr zum Kochen hat.
Guten Appetit!